Die Zuckermafia
Vor einigen Wochen hatte ich Mal die Vermutung geäussert, dass McDonalds in seine Burger irgendwelche Suchtstoffe rein macht. Hierzu habe ich im Internet einige interessante Artikel unter dem Stichwort „die Zuckermafia“ gefunden. Anfang des Jahres 2002 hat ein gewisser Hans-Josef Brinkmann einen Prozess gegen Masterfoods (amerikanischer Lebensmittelhersteller) und Coca Cola geführt.
Er machte die Konzerne mit verantwortlich an seiner Diabetes. Seiner Meinung nach müssten stark zuckerhaltige Produkte wie Cola gesondert ausgezeichnet werden und die Konsumenten gewarnt werden. Die Konzerne wurden freigesprochen auf Grund einer juristischen Formalität. Es sei zwar bewiesen, dass Zucker abhängig mache, aber es ist nicht bewiesen, dass ein überhöhter Zuckerkonsum Diabetes verursache. Die Softdrink und Fastfood Konzerne nutzen unsere genetisch programmierte Lust auf süßes gezielt aus. Wenn man Mal auf die Zutaten der Produkte schaut ist Zucker so ziemlich in allen Lebensmitteln enthalten auch in denen, in denen man es nicht unbedingt erwarten würde wie z.B. in Ketchup oder sauren Gurken. Bei McDonalds zum Beispiel ist im Salat und Dressing angeblich mehr Zucker, als in allen anderen Produkten von McDonalds. Im Durchschnitt kommt der Deutsche auf einen jährlichen Zuckerkonsum von 34 Kilo. Nur 20% davon führen wir direkt in Form von Zucker unseren Speisen zu (wie z.B. im Kaffee). Die restlichen 80%, satte 27 Kilo sind bereits in den Produkten enthalten.
Das Zucker uns süchtig macht hat seinen Grund der in langer Vorzeit liegt. Sobald die Geschmackssinne mit süßem in Berührung kamen wusste das Stammhirn, dass es sich um lebensnotwenige Vitamine und Kohlenhydrate handelt. Da es früher noch nicht an jeder Ecke einen Fastfoodladen gab war dies nötig um den Organismus immer wieder daran zu erinnern, dass er essen muss. Die selbe Lust auf süßes treibt uns auch heute noch in Supermärkte und Fastfoodbuden, nur leider gibt es sie im Überschuss, so dass wir natürlich viel zu viel von dem süßen Zeug zu uns nehmen. Darüber hinaus haben wir uns früher natürlich auch mehr bewegt und somit war unser Kalorienverbrauch auch noch höher. Alleine durch die 80% Zucker in unseren Lebensmitteln haben wir einen Überschuss von ca. 110.000 Kilokalorien, die der Körper hauptsächlich in Fett speichert, da die Kohlenhydratspeicher zu klein sind. 27 Kilo unnützer Zucker werden ca. in 12Kilo Fett umgewandelt. 12kg jährlich, die man seiner Bikinifigur näher wäre, wenn da nicht überall der unnütze Zucker drin wäre. Vor einigen Jahren gab es in den USA Mal einen ähnlichen Musterprozess gegen die Tabakindustrie. Als das erste Krebsopfer gegen die Tabakkonzerne klagte sah es Anfangs auch nach einer aussichtslosen Sache aus. Als später raus kam, dass nicht nur Nikotin und Teer in den Zigaretten sind, sondern auch süchtig machende Stoffe, wendete sich das Blatt. Mein Tipp:“ In Die USA ziehen und sich fett fressen und dann McDonalds verklagen und man muss vermutlich nie wieder arbeiten und lässt sich dann am Ende die ganzen überschüssigen Pfunde wieder absaugen ;) „
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