Thank God its Friday
Thank God its Friday war mal eins meiner Lieblingslieder, aber leider macht es im Moment keinen Unterschied was für ein Tag ist. Meinen Rhythmus habe ich ein Bisschen umgestellt.
Ich stehe jetzt morgens erst immer um zehn oder elf auf. Zum einen fällt es mir wesentlich leichter und zum anderen ist so gegen elf, zwölf im Studio nicht so viel los. Abends gehe ich dafür erst so gegen 2-3 Uhr ins Bett. Aus irgendwelchen Gründen funktioniert diese Aufteilung für mich besser, aber ich hab ja gesagt ich bin eher ein Eulenmensch (Abendmensch). Meine Schulterverletzung scheint auch ganz langsam ab zu klingen. Ein richtiger Stubenhocker bin ich geworden, schon wieder nicht weggegangen, obwohl ich heute ganz kurz überlegt hatte, mich zu betrinken und weg zu gehen. Die Vernunft hat, aber dann doch gesiegt. Das Problem ist gar nicht mal das Trinken an sich, sondern die ganzen Sachen die dazu kommen. Wenn ich abends weggehe und trinke, dann komme ich meistens nicht vor 5 Heim, was wiederum bedeutet, dass der nächste Tag auch so gut wie im Arsch ist und außerdem bekomme ich dann immer einen gnadenlosen Heißhunger auf fettige Sachen. Früher konnte ich bis 5Uhr weggehen und war dann so gegen 12Uhr einigermaßen fit und konnte den Tag trotzdem nutzen. Heute ist es mittlerweile so, dass ich nach einer durchzechten Nacht fast zwei Tage zum regenerieren brauche. Man(n) wird anscheinend nicht jünger, aber wie gesagt die Vernunft hat gewonnen und ich bin brav zu Hause geblieben. Na ja um ehrlich zu sein hab ich niemanden gefunden der mitkommen wollte ;). Zum Trost hab ich mir einen von meinen berühmten ein Mann DVD Abenden gegönnt. Mir tut jetzt noch die Hand weh (Kleiner Scherz ;) ) Gestern als ich nüchtern in dem Club war ist mir mal wieder eins klar geworden, dass ich verdammt froh bin ein Mann zu sein. Nicht, weil man im stehen pinkeln kan, sondern weil ich mir das Leben als Frau ziemlich stressig vorstelle. Man muss ständig up to date sein was die neuesten Modetrends angeht. Muss immer top gestylt und gepflegt sein. Ist ständig unter Beobachtung der Konkurrenz und wird von den Männern nur als Fleisch angesehen. Die Frauen sind zum Teil, aber auch selber daran Schuld, dass sie als Fleisch angesehen werden. Wenn man sich das Schaulaufen all abendlich in den Clubs anschaut. Kein Wunder. Da bezahl ich meine Drinks doch lieber selber und hab den ganzen Stress nicht.
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