Tag 37
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Moderne Sklaverei


Heute im vorbei gehen habe ich einen Dialog von zwei Leuten  mit angehört, den ich schon des Öfteren gehört hatte. Eigentlich bestand der Dialog nur aus zwei Sätzen. „Wo geht’s hin?“ – Antwort:„Ich muss arbeiten.“ Die Betonung liegt auf dem Muss. Neun von zehn deutschen würden lieber eine andere Tätigkeit ausüben, als ihre derzeitige und das obwohl sich 75% unserer Wachzeit um unseren Beruf drehen.

Zum einen in Form von Arbeit selbst zum anderen in Form von Gesprächen oder Gedanken über Arbeit. Bloß 12% haben Spaß an ihrem Beruf. Die meisten von uns sind demnach gefangen als Sklave der Zivilisation. Wie kommt es zu dieser Versklavung? Die Gründe sind meistens: Einkommen, Sicherheit und Sozialleistungen. Für mich ist eine Arbeit die mir keinen Spaß macht, moderne Sklaverei. Als Beispiel kann ich meinen Beruf nehmen. Für ein lausiges Gehalt kann meine Firma mich quasi hinschicken wo sie will und bis zu einem gewissen Grad auch mit mir machen was sie will (vermutlich hab ich noch einen der besseren Jobs auf diesem Planeten). Ein paar an der Spitze bei uns stecken sich die Taschen voll, der Rest hat zu funktionieren und zu gehorchen (nicht umsonst gehören 10% der Weltbevölkerung 85% des weltweiten Vermögens). Funktioniert man nicht wird mit Arbeitsverlust gedroht. Das ist übrigens auch womit die meisten Leute bei der Stange gehalten werden und warum sie funktionieren. Aus Angst ihre Arbeit zu verlieren, nicht mehr Teil der Gesellschaft zu sein und ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Angst ist die stärkste Emotion, in früherer Zeit diente sie zum überleben um uns vor Gefahren zu schützen.  Heute wird Angst des Öfteren für bestimmte Absichten eingesetzt. Wie schon erwähnt den Arbeiter gefügig zu machen oder zum Beispiel war der 11. September auch für verschieden Gruppen ein gefundenes Fressen (stimmts Schorschi). Könnte vermutlich ein ganzes Buch darüber schreiben, es gibt nur eine Möglichkeit sich der Versklavung zu entziehen, man muss an der Spitze der Nahrungskette stehen ;)

 

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Kommentare (7)add comment

p.bomber sagte: ...

  smilies/wink.gif

war super, ein toller sommerabschluss! aber mein dictionary (italienisch flirten von eichborn) hat mir nicht wirklich weiter geholfen. smilies/wink.gif


hier mal zwei meiner werke.






12 September, 2007

rene sagte: ...

 
Der Motivationspsychologe Werner Correll unterscheidet in seinem Buch "Menschen durchschauen und richtig behandeln" (habs nicht gelesen) fünf Grundtypen von Mneschen:
Typ 1 strebt nach Anerkennung durch seine Mitmenschen
Typ 2 sucht Sicherheit und Geborgenheit
Typ 3 sucht Vertrauen und Zuwendung
Typ 4 strebt rigoros nach Uebereinstimmung mit Werten und Normen
Typ 5 sucht Unabhängigkeit und Verantwortung

Nach Correll ist nur eine Minderheit der Menschen bereit ihr Leben aus Eigeninitiative zu gestalten. Typ 1 und 5 machen nur etwa 16% der deutschen Bevölkerung aus. Und genau diese beiden Typen sind vornehmlich Leute die in der Oeffentlichkeit stehen oder Verantwortung tragen. Nach Correll wird jeder derer ein zufriendens Leben führen, die ihre Grundmotive befriedigen, d.h das es für viele Leute wesentlich wichtiger ist soziale Sicherheit zu geniessen, als eine riskante Laufbahn einzuschlagen die vielleicht eines tages den ganz grossen Wurf ermöglicht. Anal-yst wenn du noch Fragen hast stehe ich dir gerne für ein persoenliches Gespräch bereit (01636154320).
12 September, 2007

Daniel sagte: Was ist schon Spass an der Arbeit?

  Es geht Dir eben geanu so, wie vielen Anderen. Eine körperliche oder geistige Betätigung = Arbeit auszuführen, die Spaß macht, ist nicht leicht. Besser gesagt, gleicht dies wohl der ewigen Sinnsuche. Spaß machen kann aber das Arbeitsumfeld (lustige Chefs, schöne Bürosessel zum schlafen und auch ne höllengeile Putzfrau), das sind Komponenten, die wir unter dem Begriff "Arbeit" subsumieren. Man sollte unterscheiden!

das problem ist mir fehlt im moment noch die hoellengeile putzfrau, vielleicht liegt es daran, dass mir mein derzeitiger job keinen spass macht


12 September, 2007

anal-yst sagte: ...

  Nebenbei bemerkt, wenn jeder nur das machen wuerde, was Spaß macht, dann würden wahrscheinlich 85% der Bevoelkerung Schauspieler, Sänger, Schriftsteller, Philosoph, Taenzer oder sonstiger Entertainment- Futzi sein wollen. Das Prolem wäre dann: eine bahnbrechend miserable Qualitaet der Unterhaltungs- und Kulturwelt, und das wäre doch furchtbar.

Ich denke prinzipiell ist - für ein zufriedenstellendes Leben - es notwendig die eigenen Faehigkeiten zu kennen und dann sein Leben so zu arrangieren, daß man irgendetwas macht, das dem Leben einen persoenlich erkennbaren Sinn stiftet. Das muss nicht zwangslaeufig der Job sein.

so, genug wirres zeug jetzt geredet

ich denke auch das es jetzt mal gut ist


12 September, 2007

anal-yst sagte: ...

  was ist das eigentlich fuer ein scheiss mit den Umlauten? Dein Admin sollte sich da mal drum kuemmern

es ärgert mich auch, es scheint, aber anscheinend schwieriger zu sein, es zu beheben, als man denkt


das hat der admin vernommen!

- gez. der admin

12 September, 2007

p.bomber sagte: ...

  hm das kann doch oben nur der mann aus prag geschrieben haben. smilies/wink.gif
sollte mal auf besuch kommen.

guter text rene!!

sehe das auch so!


wenigstens sind wir uns mal wieder einig. wie wars in albenga?


12 September, 2007

anal-yst sagte: ...

  dem mittleren teil stimme ich zu, den rest sollte man nochmal überdenken.
Eine gewisse Nüchternheit bei der Betrachtung dieses Themas ist sicherlich hilfreich. Man muss hier differenzieren, so ist Spaß am Beruf immer im Verhältnis mit den eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Bereitschaften zu sehen. Kurz um dem, was man in die Gesellschaft einbringen kann um (vermeintlichen) Mehrwert zu schaffen. Wenn man hierauf nun ein realistisches Menschenbild ansetzt, so wird klar, daß viele Leute (leider) nicht mehr in der Lage sind, durch eigene Leistung einen solchen Mehrwert zu schaffen; oder ihre Leistungen nur noch zum Erfüllen von solchen Aufgaben reichen, die gemeinhin als stumpfsinnig oder langweilig bezeichnet werden, reichen.
Dem gegenüber steht nun das Verlangen, verschiedene Grundbedürfnisse abzudecken (Essen, Kleidung, Teilhabe am sozialen Leben, etc.). In der Regel wird man sich also auf diesen trade-off einlassen, um das eigene Überleben zu sichern. Kurzum kann mal wohl sagen, daß, viele nicht in der Lage wären das eigene Leben zu sichern, wenn nicht
Institutionen (Unternehmen) bestünden, die eben diesen Tausch anbieten.

weitere Ausführung in Kürze

hab gnade mit uns bitte keine weiteren ausfuehrungen. hab ein herz anal-yst


12 September, 2007

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Tag 88
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danke das du diese seite gemavcht hast :) dank dir hab ich wieder hoffnnung
Tag 84
Alter Zipfl, lern lieber mal denken, du hörst dich beim reden nämlich so komisch an, so nach wenig Kopfmasse...
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Alter Schwede "erst mal schluck" Bin durch zufall bei youtube auf den 'beginn' von alldem was du durchgezogen...
Clip 02
haha erstmal schön ausgeballert ;D Alles raus, was keine Miete zahlt!! XD