Man lernt nicht für die Schule, sondern fürs Leben.
Montag, für viele der schlimmste Tag der Woche, für mich ein Tag wie jeder andere. Um 9:00 Uhr ging der Wecker, 10:00 Uhr stand ich schon auf dem Crosstrainer. Eine Woche ist vorbei.
Laut meiner Waage habe ich 2,2 Kilo abgenommen und ca. 1,2 % an Fett verloren. Für gerade mal 7 Tage nicht schlecht, das macht Mut für mehr. Wenn ich das jetzt auf die gesamte Zeit hochrechne, dann würde das heißen, ich habe am Ende ein Gewicht von 75kg und einen Körperfettanteil von 6,6%. Das wiederum würde heißen, mein nächstes Projekt trägt den Titel „I want my old body back“. Das es nicht so weiter gehen wird mit dem Abnehmen und der Fettreduktion, ist mir schon klar, aber es ist einiges möglich, da bin ich mir sicher. Wenn ich durch den Supermarkt oder das Einkaufszentrum laufe, denke ich nur noch in Kalorien. Essen ist für mich nicht wie früher ein Genussmittel, sondern lediglich Nahrungsaufnahme. Zu vergleichen mit einem Feuer, das weiter brennen soll und man einen Holzscheit nachlegen muss, damit es nicht ausgeht. Meinen Kühlschrank und meine Mahlzeiten zu managen, ist fast ein Job für sich selbst. Ständig muss ich einzelne Dinge nachkaufen, die ausgehen. Zusätzlich müssen die Mahlzeiten geplant und vorbereitet werden. Wäre hilfreich, einen Kühlschrank-Manager zu haben. Das Arbeitsamt führt diese Berufsbezeichnung leider nicht. Dass ich zum Hobbyschriftsteller und Philosophen aufgestiegen bin, ist auch Kameramann Dieter nicht entgangen. Dieter hatte auch sofort ein Erklärung parat, wie ich zum Hobbyliteraten mutieren konnte. „ Mens sana in corpore sano, frei übersetzt in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. Da hat sich Dieters großes Latinum endlich Mal bezahlt gemacht.
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